Eine Woche Bundeshauptstadt! – V: Vermischtes in Berlin

Veröffentlicht: 26. November 2012 in Berlin, Eisenbahn, Stadtverkehr
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Zurück im Lande stand noch ein kompletter Berlin-Tag auf dem Programm. Im Gegensatz zum Sonntag widmete ich mich auch verstärkt der U- und S-Bahn!

Dienstag, 25.09.2012

Heute war wieder Berlin-Tag, wobei heute mehr die U-Bahn und weniger die Straßenbahn im fotografischen Mittelpunkt stand. Der Tag würde etwas kürzer als sonst werden, was unter anderem daran lag, dass ich nicht vor 8 Uhr aufstehen wollte. Dennoch wurde ich durch die Sonne geweckt und war entsprechend wach, ohne das ein Wecker geklingelt hat. Recht ungewöhnlich für mich… Aber die Sonnenstrahlen waren doch ein gutes Zeichen, die Vorfreude auf den Tag stieg.

Die erste Station des Tages sollte die Landsberger Allee werden, da hatte ich am Samstag eine nette Fotogelegenheit erspäht. Doch dafür war es, wie sich dort dann herausstellte, schon zu spät… Dennoch konnte ich einige Fotos machen, nachdem zuvor schon ein Bild am S-Bahnhof Tempelhof beim Umsteigen entstanden war:

Einfahrende S-Bahn in Tempelhof. Besonders nett anzusehen ist die alte Signalbrücke!

GT6N Nr. 1007 fährt in die Station S-Bahnhof Landsberger Allee ein.

Etwas Motivvariation – wenn schon der Fahrzeugtyp der Gleiche ist.

Und jetzt Tramvariation – auch KT4Dt lassen sich noch blicken.

Von dort aus nutzte ich nun die M5 für eine Station, um zur M10 zu kommen, deren Strecke ich bis zur Warschauer Straße ablaufen wollte. Meine Hoffnung war, hier auf einen kurzen Zweirichtungs-Flexity zu treffen. Dieser Wunsch erfüllte sich leider nicht. So sind auf den folgenden Bildern fast ausschließlich GT6-ZR zu sehen, die Strecke bietet dennoch einige interessante Motive.

Unterwegs auf der Petersberger Straße: ein GT6N-ZR fährt in die Haltestelle Straßmannstraße ein.

Etwas weiter – Platz genug ist für Straßenbahn, parkende Autos und zwei Autospuren vorhanden.

Enger gehts dagegen am Bersarinplatz zu – die Tram teilt sich hier mit dem Individualverkehr den Kreisverkehr.

Das Gleiche eine Tram später und etwas spitzer verdeutlicht besser, wie eng es hier plötzlich zugeht.

Und nur wenige Meter weiter gibt es wieder alles schön großzügig: Wagen 2014 zwischen Bersarinplatz und U-Bahnhof Frankfurter Tor.

An der Warschauer Straße existieren zwei unterschiedliche Endhaltestellen: die M13 wendet an der Wendeschleife S-Bahnhof Warschauer Straße, während die mit Zweirichtungswagen betriebene M10 noch das Bahngelände überquert und stumpf an der Haltestelle S+U-Bahnhof Warschauer Straße wendet.

Die Bauarbeiten am S-Bahnhof sind inzwischen in vollem Gange, aktuell steht nur ein Bahnsteig zur Verfügung.

Und so eng gehts am S+U-Bahnhof zu – im Hintergrund die Oberbaumbrücke.

Nun war es schon Mittag, und es wurde Zeit, sich der U-Bahn zuzuwenden. So wollte ich zunächst die Oberbaumbrücke umsetzen, und anschließend entlang der folgenden Bahnhöfe etwas schauen, was hier in Kreuzberg so machbar ist:

Dieser Sechs-Wagen-Zug der U1 strebt seiner Endhaltestelle an der Warschauer Straße zu – auf gehts in den Osten!

Bahnsteigszene am Schlesischen Tor.

Wagen 721 hat die Station eben verlassen.

Am Schlesischen Tor ist immer viel los, schließlich treffen sich hier die Kurse der U1.

Der 5-Minuten-Takt ermöglicht so manches Bild mehr, so wie hier vom einfahrenden Zug…

… der dann im zweiten Bahnsteigdrittel zum Stehen kommt.

Und auch das ist ein bekanntes Motiv: Wagen 770 fährt in den Bahnhof Schlesisches Tor ein.

Und hier war früher mehr los: Görlitzer Bahnhof.

Den Kotti übersprungen, entstand folgende nette Szene an der Prinzenstraße.

Fast alle Bahnhöfe auf der Hochbahnstrecke der U1 haben hübsche Bahnsteighallen zu bieten, so auch der Bahnhof Prinzenstraße, aus dem Wagen 678 gerade ausfährt.

Und dieser Sechs-Wagen-Zug schlängelt sich durch Kreuzberg.

Und nun geht es für diesen Zug weiter Richtung Hallesches Tor.

Am Gleisdreieck kommt die U1 aus dem Tunnel und findet mit der interessanten Brückenkonstruktion ein nettes Motiv.

Und für diesen Zug gehts ins Finstere.

Hier am Gleisdreieck wechselte ich nun zur U2, welche sich hier ebenfalls sehr gut fotografieren lässt. Besonders die Ausfahrt Richtung Mendelssohn-Bartholdy-Park lässt sich gut machen, sofern man etwas einfallsreich ist… Von da aus ging es mit Zwischenstopps an der Bülowstraße und am Nollendorfplatz zum Wittenbergplatz, wo ich mich nun mal kurz ins KaDeWe verkrümelte:

Berliner Stadtsilhouette zwischen Mendelssohn-Bartholdy-Park und Gleisdreieck: Ein Hk-Zug der U2 ist zwischen diesen beiden Bahnhöfen unterwegs.

Und vom Bahnsteig der U2 lassen sich ihre ausfahrenden Züge umsetzen: eine „Gisela“ Richtung Pankow.

Das Gleiche gibts auch mit Hk-Zug, rechts ist das ehemalige Reichseisenbahnministerium zu sehen.

Die U2 nutzt zwischen Gleisdreieck und Wittenbergplatz den oberirdischen Weg über Bülowstraße und Nollendorfplatz, der zu Zeiten des geteilten Berlins so nicht befahren wurde.

Auch hier finden sich die hübschen Bahnsteigüberdachungen.

Und der Blick in die Gegenrichtung, natürlich ebenfalls mit ausfahrendem Zug.

Bahnsteigszene am Nollendorfplatz.

Und hier geht es nun auch für die U2 in den Tunnel.

Als nächstes wollte ich gerne noch ein schönes Fotomotiv an der U3-Endstation Krumme Lanke umsetzen, welches bei schönstem Sonnenschein auch sehr gut gelang:

Das ist noch nicht das ausgesuchte Motiv, sondern etwas weiter südlich: Wagen 578 erreicht die Endhaltestelle der U3.

Und von der im vorigen Bild zu sehenden Brücke gibt es nun das eigentliche Fotomotiv – mit Wagen 506.

Kurzer Fußweg zum Mexikoplatz (eine U3-Verlängerung könnte hier Abhilfe schaffen), von da aus mit der S1 weiter zur Yorckstraße. Dort wollte ich gerne mal schauen, ob sich S-Bahn und Fernbahn gut in Einklang bringen lassen:

Wer käme hier auf die Idee, man sei mitten in Berlin-Kreuzberg?

Und dann passt es – S-Bahn und ICE an der Yorckstraße.

Den Abschluss des Tages sollte die nördliche Innenstadt rund um die Baustellen am Nordbahnhof, in der Chauseestraße und die Schwartzkopfstraße bilden. Viel Verkehr, sodass man nur schlecht fotografieren konnte, dennoch war es möglich, die M8 beim Wenden festzuhalten und die M6 in der Häuserblockschleife Schwartzkopfstraße zu fotografieren. Schließlich wird diese Schleife mit Inbetriebnahme der Strecke zum Hauptbahnhof wahrscheinlich ihren Planverkehr verlieren. Gruß an den netten Straßenbahnfahrer!

GT6N-ZR am Nordbahnhof.

Und hier die provisorische Endhaltestelle am Nordbahnhof.

GT6N-Doppeltraktion in der Wendeschleife am U-Bahnhof Schwartzkopffstraße, die mit der Tram-Verlängerung zum Hauptbahnhof entbehrlich wird.

Das war auch schon der Dienstag, am Mittwoch sollte es nochmal raus aus der Stadt gehen!

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