Archiv für März, 2012

Gestern stand für mich ein besonderer Vormittag auf dem Programm: Direkt nach dem Aufstehen sollte es an die KBS 470 gehen, um dortmal wieder klassische Eisenbahnfotografie (ran an die Strecke und warten, was kommt) zu betreiben. Meine Hoffnung lag auf einigen bunten Güterzügen (wurde leider nicht erfüllt) und der neuesten Werbelok der DB, der 101 013, die für die documenta in Kassel wirbt und heute den IC 119 zwischen Münster (Westf) Hbf und Stuttgart Hbf bespannte.

Daher chronologisch die „erlegten“ Züge:

Nachdem ich den ICE 1021 knapp verpasst hatte, eröffnete die MRB 25415 den bunten Reigen.

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Bonn/Bad Honnef: Entlang der Siebengebirgsbahn

Veröffentlicht: 22. März 2012 in Bonn, Stadtverkehr
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Überlandstadtbahnlinien, die aus ehemaligen Kleinbahnen oder Eisenbahnen hervorgegangen sind, haben im Köln-Bonner Raum große Tradition. Köln-Frechen-Benzelrather Eisenbahn, Vorgebirgsbahn, Rheinüberbahn, die Kölner Überlandlinien nach Bensberg und Opladen, aber auch die Siegburger Bahn oder die BGM (Straßenbahn Bonn-Godesberg-Mehlem) – alle haben sie wohlklingende Namen, auch wenn nicht mehr alle Linien in Betrieb sind. In diese Reihe gehört zweifellos auch die Siebengebirgsbahn, verbindet sie doch Bonn mit den Orten am Fuße des Drachenfelsens: Königswinter und Bad Honnef.

Während sich zwei exzellente Artikel im Straßenbahn Magazin (Ausgaben 01/2012 und 02/2012) der Geschichte dieser Bahnstrecke widmeten, schaute ich mir am Samstag bei leicht trübem Wetter den aktuellen Betrieb auf der heutigen Linie 66 an.

Ob müder Wandersmann, Fahrradfahrer oder Ausflugsgast: in der Winzerstube zum alten Fährhaus, direkt am Bahnhof Rhöndorf der Siebengebirgsbahn und auch der Deutschen Bahn, kann man gut einkehren.

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Bis zum Ende des Jahres 2010 war die Linie 5 (damals Ossendorf – Reichenspergerplatz) die letzte echte Straßenbahnlinie Kölns. Am 12.12.2010 wurde zum einen die Verlängerung der Linie 5 von Ossendorf ins neu entstehende Gewerbegebiet am Butzweilerhof verlängert und zugleich die umgebauten Haltestellen Lenauplatz, Iltisstraße und Rektor-Klein-Straße in Betrieb genommen. Gleichzeitig entfiel die Haltestelle Takuplatz. Doch auch nach diesen Bauarbeiten war der Umbau der Linie 5 noch nicht beendet. Bis heute existieren im Linienverlauf mit den Haltestellen Gutenbergstraße, Liebigstraße und Margaretastraße noch drei Haltestellen, die nicht mit 90 Zentimeter hohen Bahnsteigen ausgerüstet sind. An den Haltestellen Liebigstraße und Margaretastraße muss dabei fast vom Straßenniveau eingestiegen werden. Doch das wird sich dieses Jahr ändern, denn auch diese drei Haltestellen werden ausgebaut. Die Haltestelle Reichenspergerplatz, die derzeit als Endhaltestelle ebenfalls noch mit 35 Zentimeter hohen Bahnsteigen bedient wird, entfällt im Dezember, da die Linie 5 dann den ersten Teil der Nord-Süd-Stadtbahn zum Rathaus befahren wird.

Den Anfang macht dabei die Haltestelle Margaretastraße, denn hier sind die ersten begleitenden Bauarbeiten schon im Gange:

So sieht man die Haltestelle Margaretastraße nur noch kurze Zeit: zwei niedrige, nicht einmal 35 Zentimeher hohe Bahnsteige, und mitten drin ein höhengleicher Übergang. Das wird sich ändern, denn das (hier linke) stadteinwärtige Gleis wird nach außen verschwenkt und zwischen beiden Gleisen wird ein 50 Meter langer und 90 Zentimeter hoher Mittelbahnsteig entstehen.

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Abendlicher Zwischenstopp in Mannheim

Veröffentlicht: 14. März 2012 in Mannheim, Stadtverkehr
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Meinem Besuch in Karlsruhe am 19.11.2011 habe ich eine dreiteilige Artikelserie gewidmet. Dabei hatte ich jedoch den Zwischenstopp in Mannheim, den ich am Abend im Rahmen der Rückfahrt eingelegt hatte, noch nicht erwähnt.

Auf meiner Runde vom Hauptbahnhof über Wasserturm, Paradeplatz und Schloss sind natürlich so manche Bilder entstanden, die einen kurzen Überblick über die Mannheimer Straßenbahnen geben.

Das erste Bild entstand an der Haltestelle Kunsthalle. Wagen 5633 vom Typ DUEWAG 6MGT wartet auf die Weiterfahrt Richtung Ludwigshafen Rheingönheim.

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Eigentlich sollte der Artikel ja am Mittwoch erscheinen – daher rührt auch die Einleitung. Technische Probleme an meinem Internetzugang verhinderten dies jedoch leider, weshalb der Bericht erst heute erscheint. Die Einleitung lasse ich jedoch so wie sie war – weil sie mir gefällt, und weil sie eine gute Rückschau auf die Ereignisse vom Mittwoch darstellt…

„Heute fahren keine Busse und Bahnen“ – diese Meldung flimmerte am Mittwoch ganztägig über die Fahrgastinformationssysteme der Kölner Verkehrsbetriebe (KVB). Man muss sich das erst einmal vorstellen: eine Millionenstadt (!) ist ganztägig (!) vom gesamten öffentlichen Personennahverkehr abgeschnitten! Na gut, einige Busfahrten, die von Subunternehmern der KVB durchgeführt werden, fanden statt, und die S-Bahnen und die Regionalzüge fuhren auch planmäßig – aber das Stadtbahnnetz ist es in Köln, welches die Hauptlast des ÖPNV trägt. Naja, alle Busse und Bahnen der KVB blieben in den Depots, und die Anzeigetafeln blieben leer…

Da dachte ich mir, das ist die Gelegenheit, einige Ende Januar entstandenen Bilder aus Köln zu zeigen, damit keiner vergisst, wie die Kölner Stadtbahnen aussehen 😉

Die Runde begann an der Haltestelle Eifelwall. Zwischen den Haltestellen Eifelwall und Barbarossaplatz auf der Luxemburger Straße hält sich hartnäckig ein kleines, straßenbahnmäßiges Streckenstück, welches auf dem Bild gerade von B80D 2233 befahren wird. Seine Fahrt wird bereits an der Stadtgrenze, also in Klettenberg, enden.

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Bereits vor einem reichlichen halben Jahr habe ich hier das Tramalphabet der Münchner Verkehrsgesellschaft (MVG) vorgestellt. Höchste Zeit, auch einige U-Bahn-Bilder hier zu zeigen!

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